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FAQs

Fakten zu Pilzen

Einfache Tipps, die Sie kennen sollten.

Aufzucht

So entstehen
unsere Pilze

Von Anfang an mit Leidenschaft

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Woche 12 / 14 bis 13 / 15

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Fakten zu Pilzen

Es gibt sehr viele Pilzarten.

Es gibt sehr viele Pilzarten: Mit ca. 3.8 Millionen Arten sind Pilze nach den Tieren das zweitgrößte Organismenreich der Erde. Pilze übertreffen die Vielfalt der Pflanzen damit um das Zehnfache. Derzeit sind weltweit erst 120.000 Pilzarten identifiziert. Etwa 300 bis 5.000 in Europa bekannten Großpilze sind essbar, 150 Arten sind giftig, wenige davon sind tatsächlich lebensgefährlich giftig.

Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere.

Pilze gehören weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren. Pflanzen haben grüne Blätter, weil sie mit dem Chlorophyll in den Blättern Sonnenlicht in Energie umwandeln. Und sie bauen sich mit dem Kohlendioxid in der Luft ihre Biomasse auf. Sie wachsen mit Sonnenlicht und Luft. Pilze können das nicht. Der entscheidende Unterschied zu den Tieren ist der Zellaufbau. Hier wiederum sind die Pilze den Pflanzen ähnlicher, denn sie haben zusätzlich zur Zellmembran noch eine feste Zellwand. Das haben tierische Zellen nicht. Pilze vermehren sich anders als Tiere, nämlich über Sporen. Deshalb bilden sie eine Gruppe für sich - ein eigenständiges Reich - Fungi.

Pilze sind sehr gesund.

Sie sind nicht nur vegetarisch und vegan, sondern auch frei von Allergenen. Sie sind bekannt als gesundes, natürliches und kalorienarmes Gemüse. Pilze enthalten Kalzium, Magnesium und andere Mineralstoffe sowie Spurenelemente. Manche Pilze enthalten auch Vitamin C und sogar Vitamin D. Pilze liefern uns einen hohen Gehalt an Eiweiß. 100 Gramm Pilze enthalten durchschnittlich 3,3 Gramm Eiweiß und damit mehr als die meisten Gemüsesorten. Sie sind eine schmackhafte und wertvolle Alternative für Menschen, die aufgrund von erhöhten Harnsäurewerten, Gicht oder Rheuma auf hoch purinhaltige Lebensmittel verzichten müssen.

Pilze liegen als neuer Fleischersatz im Trend.

Frische Pilze sind gefragt, was sich auch in den Absatzzahlen bemerkbar. Immer mehr Menschen achten bewusst auf Ihre Ernährung und sorgen für eine steil wachsende Nachfrage nachFrischpilzen. Bei Veganern und Vegetariern sind Pilze eine alternative Proteinquelle zum Fleisch.

So wachsen unsere Champignons.

Regionale Zulieferer liefern die Rohstoffe für unser zertifiziertes Substrat direkt zu uns. Champignons wachsen auf einem Strohsubtrat, das wir durch spezielle Kompostierung über 6-8 Wochen selbst herstellen. Dann wird die Pilzbrut – ähnlich der Saat bei Pflanzen – in das Substrat eingemischt und durchwächst das Substrat für weitere 2-3 Wochen. Anschließend wird das fertige Substrat in Ernteräume gefüllt. Nach zwei weiteren Wochen bringen wir das Mycel durch ein Absinken der Temperatur – vorzustellen wie der Kälteeinbruch im Herbst – dazu Fruchtkörper zu bilden, die zunächst wie kleine Knöpfe aussehen. Die kleinen Knöpfe wachsen in ca. fünf Tagen zu den ersten erntereifen Champignons heran. Die Pilze werden ausschließlich per Hand geerntet: Dabei entfernen wir Substratreste und pflücken die Champignons direkt in die Endverpackung, damit die empfindliche Haut möglichst nicht beschädigt wird.

Pilze sind das ganze Jahr über verfügbar.

Unsere Pilze sind das ganze Jahr über verfügbar. Die Hauptsaison der Pilze ist im Herbst/Winter, wenn es draußen kühler wird - im Herbst wachsen Pilze auch in der Natur am besten.

Die Konsistenz der Pilze.

Die Konsistenz der einzelnen Pilze ist unterschiedlich. Der Champignon sowie der Portobello sind fest und knackig. Fest und saftig ist der Shiitake. Die Konsistenz des Kräuterseitlings und des Austernpilzes ist sehr fest, deshalb eignen sich diese Pilze sehr gut als Fleischersatz.

Der Geschmack von Pilzen.

Champignons und Portobellos haben einen feinen nussigen Geschmack. Kräuterseitlinge haben einen würzig herben Geschmack, der an Kräuter erinnert. Shiitake ist sehr aromatisch undknoblauchartig. Austernpilze sind im Geschmack sehr kräftig und erinnern an Kalbsfleisch.

Daran erkennen Sie frische Pilze.

Pilze sollten beim Kauf frisch aussehen und riechen. Bei Champignons sollte der Hut geschlossen sein, eine feste trockene Oberfläche haben und der Stiel weiß aussehen.

Pilze nach dem Kauf kühl lagern.

Pilze schmecken frisch am besten, daher empfehlen wir diese direkt nach dem Kauf zu verzehren. Ansonsten sollten sie im Kühlschrank in einer luftdurchlässigen Verpackung bei optimaler Temperatur von 2 bis 7 Grad Celsius gelagert werden.

Die Verarbeitung von Pilzen.

Pilze sollten nicht gewaschen werden, weil diese sonst ihren Geschmack verlieren. Falls Substratreste am Pilz haften, sollten diese mit einem sauberen Küchentuch oder einer Pilzbürste entfernt werden.

Pilzgerichte dürfen wieder aufgewärmt werden.

Grundsätzlich kann man Pilze wieder erwärmen, wenn sie nach der Mahlzeit rasch abgekühlt werden. Die Mahlzeit sollte nach einem Tag Aufbewahrung im Kühlschrank verzehrt werden. Beim Aufwärmen sollten 70 Grad Celsius erreicht werden.

Pilze im Wald sammeln.

Wer Pilze im Wald sammelt, sollte sich auskennen. Unsichere Arten sollten stehen gelassen werden. In Deutschland gibt es einige Giftpilze, darunter tödlich giftige Arten wie Grüner Knollenblätterpilz, Gift-Häubling und Spitzkegeliger Rauhkopf.